Politik

Das politische Gefüge Argens ist eng mit der Geschichte des Hauses Langenstein verwoben. Seit dessen Ankunft auf der Insel, vor rund 125 Jahren, hat sich aus verstreuten Siedlungen und lose organisierten Stammesgebieten einstiger Nordleute ein gefestigtes Fürstentum entwickelt. An der Spitze steht der Fürst von Argen, derzeit Theobald Rezzo I. von Langenstein, dessen Familie über Generationen hinweg die Ordnung und Verwaltung des Landes geformt hat.

Nach der Machtübernahme gliederte der erste Fürst die Insel in vier große Provinzen: Vingarder Lande, Nebelmark. Flatland und Brückenau, deren Grenzen sich ursprünglich aus Landschaft, Ressourcen und Handelswegen ergaben. Später kam die Insel Traís als fünfte Provinz hinzu, nach der Unterwerfung und Eingliederung der dort lebenden, verbliebenen Nordleute im Jahr 119. Seither herrscht dort die vom Fürsten eingesetzte Baronin, seine Schwester Mechthild Gesine von Langenstein, deren Verhältnis zum Fürstentum jedoch eher von Distanz und Unmut geprägt ist.

Jede Provinz besitzt einen Lehnsherren oder eine Lehnsherrin, meist Graf oder Baron, der im eigenen Gebiet Recht spricht, Steuern erhebt und Schutz gewährleistet. Doch die politische Lage ist längst nicht mehr so stabil, wie sie auf Pergament erscheint. Während sich die Baronie von und zu Nebelmark (Nebelmark) zwar treu zum Fürsten (Vingarder Lande) bekennt, nehmen die kritischen Stimmen aus der Grafschaft von und zu Nanweil (Brückenau) sowie der Baronie von Traís (Traís) gegenwärtig zu. Währenddessen hält sich die Baronie von Västholm (Flatland) bislang neutral zurück.

 

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