Die Insel Argen

Die fiktive Insel „Argen“ liegt irgendwo im nirgendwo, umringt vom großen Blau. Einst von Elfen besiedelt, beheimatet Argen nun seit mehreren hundert Jahren vorwiegend Menschen. Fragt man einen Argener, was seine Heimat ausmacht, würde er sicher als Erstes den Fischfang nennen. Hierzulande heißt es für gewöhnlich nämlich nicht „es gäbe etwas wie Sand am Meer“ sondern eher wie „Fisch auf Argen“. Ja, ja. Argen und der Fisch. Doch Argen bietet weitaus mehr als nur Stockfisch. Von weißen Stränden zu dunklen Wäldern. Täler mit Bächen, deren glasklares Wasser im Mittelgebirge entspringt. Berge so hoch, dass die Spitzen selbst im Sommer eine Schneekrone tragen. Wiesen und Felder, so weit das Auge reicht. Es war die Vielseitigkeit des Landes, welche die Menschen nach Argen zog. Mit Vingard als Hauptstadt wurde Argen mit der Zeit zu einem bedeutsamen Umschlagplatz für den Fernhandel der Region.

Als das Fürstentum auf Argen Einzug erhielt, sahen sich die einheimischen Nordleute gezwungen, sich auf die benachbarte und unabhängige Insel Traís zurückzuziehen. Unter der Anweisung des ersten Fürsten von Langenstein wurde Argen sodann in vier Provinzen geteilt. Ursprünglich bestand der primäre Unterschied der Gebiete in der Vegetation, den Ressourcen und der jeweiligen Bewirtschaftung. Doch durch den Aufschwung des Handels gewann die politische Gesinnung jeder Provinz mit der Zeit an großer Bedeutung. Im Jahre 117, nach einem gescheiterten Überfall der vertriebenen Nordleute auf die westlichen Provinzen, wurde Traís nach dessen Eroberung, schließlich als fünfte Provinz in das Fürstentum eingegliedert. Noch im selben Jahr setzte der Fürst mit besten Absichten seine Schwester als Baronin und damit Herrscherin über Trais ein. 

Die gut gemeinte Unterteilung des Landes könnte dem Fürsten nun jedoch unter politischen Gesichtspunkten zum Verhängnis werden. Mehr über das politischen System auf Argen und kulturelle Aspekte des Landes findest du hier.  

Nach oben scrollen